Pflichttexte-Arzneimitteldesinfektion

Infos über Pflichttexte-Arzneimitteldesinfektion:

Desmanol N
Zusammensetzung :
Arzneilich wirksame Bestandteile : 100g Lösung enthalten : 1-Propanol (Ph. Eur.) 45,0g,
2-Propanol (Ph. Eur.) 28,0g, Milchsäure (Ph. Eur.) 0,3g
Sonstige Bestandteile : gereinigtes Wasser, Tetradecan-1-ol,
(Hexadecyl/octadecyl)[(RS)-2-ethylhexanoat], Macrogol 4000,
Natriumlactat-Lösung 50 %, Patentblau V, Geruchsstoff.

Anwendungsgebiete :
Desmanol N ist ein Händedesinfektionsmittel zur hygienschen und chirugischen
Händedesinfektion
Gegenanzeigen :
Desmanol N darf nicht angewendet werden, wenn Sie überempfindlich (allergisch)
gegenüber den arzneilich wirksamen Bestandteilen oder einen der sonstigen
Bestandteile von Desmanol N sind.

Nebenwirkungen :
Gelegentlich kann es zu für alkoholische Händedesinfektionsmittel typischen
Nebenwirkungen wie Hautirritationen (z.B. Rötung, Trockenheit) kommen. Trotz weiterer
Anwendung klingen diese Mißempfindungen bereits nach 8-10 Tagen meist wieder ab.
Selten kann es zu kontaktallergischen Reaktionen kommen.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die
nicht in dieser Gebrauchsinformation aufgeführt sind.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung :
Nicht in die Augen bringen. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen oder eingeschalteten
elektrischen Heizquellen bringen. Es liegen keine Daten zur  Anwendung von Desmanol
N in der Schwangerschaft und Stillzeit vor.

 

Kodan Tinktur Forte farblos
Hautdesinfektionsmittel farblos
Zusammensetzung : 100 g Lösung enthalten : Arzneilich wirksame Bestandteile : 2-Propanol 45,0g, 1-Propanol 10,0g, 2-Biphenylol 0,20g Sonstige Bestandteile: Wasserstoffperoxidlösung 30%, gereinigtes Wasser
Anwendungsgebiete:
Hautdesinfektion vor operativen Eingriffen, Katheterisierungen, Blut und Liquorentnahmen, Injektionen, Punktionen, Exzisionen, Kanülierungen, Biopsien u.a.. Zur Wund- und Nahtversorgung. Zur hygienischen Händedesinfektion. Zur Unterstützung allgemein-hygienischer Maßnahmen im Rahmen der Vorbeugung von Hautpilzerkrankungen.
Gegenanzeigen: Nicht zur chirurgischen Händedesinfektion verwenden. Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe. 
Nebenwirkungen:
Hautirritationen wie Rötung, Brennen und Trockenheit können insbesondere bei häufiger Anwendung auftreten. In seltenen Fällen sind kontaktallergische Reaktionen möglich.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung: Zur äußeren Anwendung. Nicht in Kontakt mit offenen Flammen oder eingeschalteten elektrischen Heizquellen bringen. Vor Anlegen von Verbänden Kodan Tinktur Forte farblos abtrocknen lassen. Thermokauter erst ansetzen, wenn die mit Kodan Tinktur Forte farblos desinfizierten Hautpartien abgetrocknet sind.
 
 
Octenisept Wunddesinfektion
Zusammensetzung :
100g Lösung enthalten :
Arzneilich wirksame Bestandteile : Octenidinhydrochlorid 0,1g, Phenoxyethanol
(Ph. Eur.) 2,0g
Sonstige Bestandteile : (3-Cocosfettsäure-amidopropyl)-dimethylazaniumylacetat,
Natrium-D-gluconat, Glycerol 85%, Natriumchlorid, Natriumhydroxid, gereinigtes Wasser
Anwendungsgebiete :
Zur wiederholten, zeitlich begrenzten unterstützenden antiseptischen Wundbehandlung
Gegenanzeigen :
Bei Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder einen der sonstigen
Bestandteile des Arzneimittels.
Octenisept Wunddesinfektion sollte nicht zu Spülungen in der Bauchhöhle (z.B.
intraoperativ) und der Harnblase und nicht am Trommelfell angewendet werden.
Nebenwirkungen :
Als subjektives Symptom kann in seltenen Fällen ein vorübergehendes Brennen
auftreten.
Sollten Sie andere als die hier beschriebenen Nebenwirkungen bei sich feststellen, teilen
Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung :
 
Um möglichen Gewebeschädigungen vorzubeugen ist darauf zu achten, dass das
Präparat nicht unter Druck ins Gewebe eingebracht bzw. injiziert wird. Bei Wundkavitäten
muß ein Abfluss jederzeit gewährleistet sein (z.B. Drainage, Lasche).
Octenisept Wunddesinfektion nicht in größeren Mengen verschlucken oder in größeren
Mengen in den Blutkreislauf, z.B. durch versehentliche Injektion , gelangen lassen
 
 
Rotasept:
Unser Plus:
erfüllt die aktuellen DGHM-Richtlinien (4b)
verkürzte Einwirkzeit im Ultraschallbad
enthält Korrosionsschutz
aldehydfrei
viruzid*

Anwendungsgebiete:

Für die manuelle Desinfektion und Reinigung von Bohrern, Fräsern, Diamantschleifern und anderen rotierenden Präzisionsinstrumenten. Aufgrund der sehr guten Materialverträglichkeit und der umfassenden Wirksamkeit bietet rotasept® alle wichtigen Produkteigenschaften für die Aufbereitung von rotierenden Präzisionsinstrumenten. [ ].
 

Anwendungsmethoden / -hinweise
rotasept® unverdünnt in den Fräsator geben. Jedes rotierende Kleininstrument sofort nach Gebrauch in die rotasept®-Lösung
legen, um das Antrocknen von Schmutz zu vermeiden. Die Reinigung und Desinfektion ist in einem Arbeitsgang gewährleistet.
Nicht mit Reinigungsmitteln mischen. Instrumente nach Entnahme aus rotasept® nicht mit Wasser abspülen,
um Rostbildung zu vermeiden. Mit Pinzette auf Zellstofftuch legen und trocknen lassen.
Hartnäckige Verschmutzungen ggf. abbürsten und den Desinfektionsvorgang wiederholen. Einlegedauer: 15 Minuten.
Längere Einwirkzeiten sollen vermieden werden. Die benutzte Lösung täglich erneuern.
Verkürzte Einwirkzeit im Ultraschallbad: 5 Min. Wenn eine Sterilisation der Bohrer erforderlich ist, sollte
rotasept® abgespült und das Instrument getrocknet werden. Mikrobiologische Wirksamkeit
• Bakterien (inkl. Tb/M. terrae), Pilze (C. albicans) nach den neuen
Richtlinien der DHGM/VAH (4b) • viruzid* * gemäß EN 14 476

Anwendungskonzentration / Einwirkzeit
Wirksamkeit Einwirkzeit
DGHM-/VAH-Liste, Zertifikat Bakterien (inkl. Tb/M. terrae)
und Pilze (C. albicans) Unverdünnt 15 Min.gem. DGHM-/VAH-getestet
Bakterien und Pilze (C. albicans) Unverdünnt 5 Min.

viruzid* Unverdünnt 1 Min.
* gemäß EN 14 476
Materialverträglichkeit
Alkali- und alkoholempfindliche Kunststoffe, Aluminiumteile sowie Instrumente, die mit Kunstharzkleber verarbeitet sind,
sollen nicht in rotasept® behandelt werden. Wir empfehlen gigasept® instru AF. rotasept®

 

Gigasept Instru AF:
Unser Plus: aldehydfrei frischer Geruch für Einsatz im Ultraschall
Anwendungsgebiete:
Für die manuelle Desinfektion und desinfizierende Vorreinigung von chirurgischen Instrumenten und empfindlichen medizinischen Instrumenten. Insbesondere geeignet für thermolabile und thermostabile Endoskope (flexibel und starr) sowie Anästhesiezubehör.[ 0297]
Anwendungsmethoden / -hinweise
Bei der manuellen Aufbereitung der Endoskope ist auf vollständige Benetzung der Oberflächen zu achten. Hohlkörper so
einlegen, dass Luft aus den Lumen vollständig entweicht. Nach der Einwirkzeit desinfizierte Gegenstände gründlich unter
fließendem Wasser (je nach Anwendungszweck z. T. mit sterilem Wasser) abspülen bzw. durchspülen. Einwirkzeiten
und Einsatzkonzentrationen nicht überschreiten, da sonst mit Materialproblemen bei Endoskopteilen zu rechnen ist.
Werden Endoskope maschinell aufbereitet, sollten diese nach der desinfizierenden Vorreinigung mit gigasept® med (1,5 %ig)
gründlich abgespült / durchgespühlt werden. So werden mögliche Wechselwirkungen in der Maschine vermieden.
Neben der manuellen Endoskop- und Instrumentenaufbereitung ist gigasept® med ist auch für Halb- und Vollautomaten geeignet, die im Zirkulationsverfahren bei Raumtemperatur arbeiten.
Mikrobiologische Wirksamkeit
• Bakterien (inkl. MRSA) und Pilze • begrenzt viruzid* (inkl. HIV, HBV, HCV) • im Ultraschallbad: Bakterien, Pilze, HIV, HBV
* gem. RKI-Empfehlung Bundesgesundheitsblatt 01/2004
Anwendungskonzentration / Einwirkzeit
Wirksamkeiten 5 Min.10 Min.15 Min. 30 Min. 60 Min. DGHM-Liste/Zertifikat Bakterien und Pilze 4 % 3 % 1,5 % begrenzt viruzid*
(inkl. HIV, HBV, HCV) 0,5 %
 
Im Ultraschall:
 
Bakterien, Pilze, HIV, HBV – Mit starker Eiweißbelastung 4 % Endoskopaufbereitung (Kurzzeitdesinfektion) 4 %
*) gemäß RKI Empfehlung Bundesgesundheitsblatt 01/2004 Beispiel: Für das Ansetzen von 1 l einer 4 %igen Gebrauchslösung
werden 40 ml Konzentrat auf 960 ml Wasser gegeben. Standzeit gigasept® med ist sehr wirtschaftlich im Verbrauch durch
Nutzung der Standzeit. Die Standzeit von gigasept® med beträgt 7 Tage – auch unter Serumbelastung. Bei jedoch
starker Verschmutzung ist vorzeitig zu wechseln. gigasept® med
 
 
Kodan Tücher:
Zusammensetzung :
 
Arzneilich wirksame Bestandteile : 1 Feuchttuch enthält : 2-Propanol (Ph.Eur.) 0,7629g,
1-Propanol (Ph.Eur.) 0,7629g, Milchsäure (Ph.Eur.) 0,0254g, Benzoesäure 0,0127g,
Sonstige Bestandteile : Cellulose-Vlies, Geruchsstoffe, Natriumlactat, gereinigtes Wasser
 
Anwendungsgebiete :
 
Zur antiseptischen Behandlung begrenzter Hautareale
 
Gegenanzeigen :
Überempfindlichkeit gegenüber einem der Inhaltsstoffe Nebenwirkungen :
Gelegentlich kann es bei häufiger Verwendung von Kodan Tüchern zu Trockenheit der
behandelten Hautareale kommen. Trotz weiterer Anwendung klingt diese meist nach
einigen Tagen wieder ab. Unverträglichkeitsreaktionen wie z.B. Kontaktdermatitis sind
möglich. Sollten Sie andere als die hier beschriebenen Nebenwirkungen bei sich
feststellen, teilen Sie diese bitte Ihrem Arzt oder Apotheker mit.
 
Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung :
Das Tuch nicht in die Augen bringen.